Rechtsfolger
BG

§ 208a StGB

Fassung außer Kraft → Geltende Fassung

Inkrafttretensdatum
01.01.2012
BGBl. I Nr. 130/2011
Außerkrafttretensdatum
31.07.2013
BGBl. I Nr. 116/2013
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Anbahnung von Sexualkontakten zu Unmündigen
§ 208a.
(1) Wer einer unmündigen Person in der Absicht, an ihr eine strafbare Handlung nach den §§ 201 bis 207a Abs. 1 Z 1 zu begehen,
1. im Wege einer Telekommunikation, unter Verwendung eines Computersystems oder
2. auf sonstige Art unter Täuschung über seine Absicht
ein persönliches Treffen vorschlägt oder ein solches mit ihr vereinbart und eine konkrete Vorbereitungshandlung zur Durchführung des persönlichen Treffens mit dieser Person setzt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.
(2) Nach Abs. 1 ist nicht zu bestrafen, wer freiwillig und bevor die Behörde (§ 151 Abs. 3) von seinem Verschulden erfahren hat, sein Vorhaben aufgibt und der Behörde sein Verschulden offenbart.

Fassungen

InkrafttretenKundmachung
01.01.2012 BGBl. I Nr. 130/2011
01.08.2013 BGBl. I Nr. 116/2013 Fassungsvergleich ↗
01.01.2016 BGBl. I Nr. 112/2015 Fassungsvergleich ↗
01.12.2023 BGBl. I Nr. 135/2023 Fassungsvergleich ↗
Index
24/01 Strafgesetzbuch
Gesetzesnummer
10002296
Dokumentnummer
NOR40134360
ELI
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1974/60/P208a/NOR40134360